Seit ungefähr 25 Jahren wandern wir im März den Tafelberg hinauf. Der Anstieg ist schweißtreibend, aber die Aussicht herrlich. Es gibt wunderschöne Blütenteppiche, denn der Märzenbecher fühlt sich hier sehr wohl.

In diesem Jahr haben wir eine andere Variante gewählt, wir sind nicht von Eberholzen gestartet, sondern von Brüggen. Etwas kürzer, aber steiler. Der Weg wird von Kalkstein gesäumt, man kann kaum glauben, dass es hier früher anders aussah. Ein riesiges Meer und die Zeitzeugen findet man schnell. Versteinerungen, die den Betrachter in die Vergangenheit reisen lassen. Ich habe schon oft Steine gefunden, die meinen Garten zieren. 

         

Die ersten Märzenbecher zeigen sich. 

               

Die Natur erwacht nach dem langen Winterschlaf

        

 

 

Märzenbecher findet man nur in der Natur. In der Gärtnerei sucht man sie vergebens. 

                            

Was wie Maiglöckchen aussieht ist Bärlauch. Man kann ihn gut am Geruch erkennen und für Maiglöckchen ist es noch viel zu früh. Kleine zarte Spitzen, die den Appetit anregen. 

          

  Links waren vermutlich ein paar Spechte am Arbeiten, rechts sieht man den Tafelturm.

 

                       

 

Die Sicht von oben - Schloss Brüggen 

Wir sind einen Rundweg gelaufen. Der Hinweg sehr anstrengend und der Rückweg gemütlich bergab mit schöner Sicht in die andere Richtung. 

Kalkstein

Natürlich haben wir ein wenig Bärlauch gepflückt und gleich zubereitet

           

Im Vorbeigehen habe ich noch ein paar Versteinerungen entdeckt und mitgenommen. Eine kleine Wanderung von fünf Kilometern, die uns viel Freude bereitet hat. 

(c) Geli Ammann März 2020

 

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